Standortinfos

Der Standort wächst seit 2003

Als eines der ersten Gebäude am Areal entstand das T-Center, das Headquarter vom T-Mobile Austria. Das von Stararchitekt Günther Domenig entworfene „Flaggschiff“ setzte die ersten Schritte für Neu Marx und ist schon von weitem erkennbar. Direkt davor befindet sich die 175 m lange, unter Denkmalschutz stehende „Marx Halle“ (ehem. Rinderhalle), die derzeit als Eventlocation zwischengenutzt wird. In den nächsten Jahren soll die Halle zum Bestandteil des öffentlichen Raumes werden und als Kontakt- und Kommunikationszone fungieren. Die Halle soll dabei kleinteilig aktiviert werden und eine urbane Mischung an Kultur- und Kreativwirtschaft, Start-ups, Dienstleistungen, Gewerbe, Sport- und Freizeitflächen u.v.m. bieten.

Der Forschungsbereich ist ebenso schon jahrelang in Neu Marx sesshaft: im Vienna Biocenter (VBC) arbeiten ca. 1.700 WissenschafterInnen und Studierende. Ein weiterer Ausbau ist im Laufen, nämlich die Erweiterung des IMP (Institut für Molekulare Pathologie) in der Viehmarktgasse, das Ende 2016 fertig gestellt wird. In der „Marxbox“ in der Helmut-Qualtinger-Gasse ist beispielsweise der FH-Studiengang „Molekulare Biotechnologie“ vertreten, wo auch internationale Forschungs- und Technologiefirmen ihren Sitz haben.

Eine Hochgarage direkt unter der Südosttangente, das Austria Trend Hotel Doppio & Doppio Offices, zwei Betriebskindergärten und vieles mehr sorgen für die notwendige Infrastruktur und bequeme Serviceleistungen vor Ort.

Das Herzstück: das Media Quarter Marx
2 Backsteinbauten beherbergen die ersten Bauteile des Media Quarter Marx (MQM): im MQM 1 befinden sich ein Restaurant (die „Marx Restauration“) sowie der „Marx Palast“, wo die Sendung „Willkommen Österreich“ aufgezeichnet wird. Im MQM 2 in der Karl-Farkas-Gasse sind neben der „Vienna Film Commission“ einige Kreativunternehmen tätig.

Ende 2011 wurde das MQM 3 mit ca. 35.000m2 Büroflächen fertig gestellt. Damit konnten sich auch die Synergieeffekte am Standort deutlich vertiefen, denn hier hat vor allem die Medien- und Kreativszene ihren Platz gefunden. Im Jahr 2012 sind drei große Mieter einzogen: das „echo medienhaus“, die „Wiener Zeitung“ und die größte österreichische Privat-TV-Gruppe „ProSiebenSat.1 PULS 4“. Das MQM 3 bietet außerdem geförderte Räumlichkeiten für Start-ups und Kleinunternehmen über die Wirtschaftsagentur Wien an. Gleichzeitig ist das MQM 3 die Ausbildungsstätte des FH-Lehrgangs des bfi, nämlich jenen für „Film, TV und Medienproduktion“.

Neu Marx reloaded
Im Rahmen des Arbeitsprozesses „Neu Marx reloaded“ wurde speziell für die Fläche Karl-Farkas-Gasse 1  (ehem. Fleischmarkt, ORF-Option) die weitere Projektentwicklung ausgelotet und aktualisiert. Angestrebt wird eine Mischnutzung von Arbeiten und Wohnen, wobei vor allem die Belebung der Erdgeschoßzonen angedacht ist. Wichtig ist dabei das Beibehalten der Branchenschwerpunkte Medien, Forschung, Kreativwirtschaft und Technologie. Auch die Start-up-Szene soll verstärkt in Neu Marx angesiedelt werden.

Zur Zeit finden Zwischennutzungen auf der 40.000 m2 großen Fläche Karl-Farkas-Gasse 1 statt wie z.B. der Neu Marx Garten. Dies ist ein Urban Gardening-Projekt für die Dauer von ca. 3 Jahren. Unter dem Motto „Re-/UpCycling“ werden auf 1.000 m2 Pflanzgefäße eingesetzt, die aus altem, beschädigtem oder ungebrauchtem Material entstehen. Als aktive GärtnerInnen sind v.a. BewohnerInnen der umliegenden Wohnhausanlagen vertreten. Seit Oktober 2015 ist das „Mobile Stadtlabor“ der TU Wien angesiedelt, das zum Projekt „OPENmarx“ mit offenem, räumlichen Konzept weiterwachsen wird.