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IMP und der Magnetsinn

26.April 2013

Neues Forschungsergebnis aus Neu Marx

© IMP - Zellen aus dem Innenohr der Taube

Das Forschungsinstitut für Molekulare Pathologie betreibt in Neu Marx biomedizinische Grundlagenforschung, maßgeblich unterstützt von Boehringer Ingelheim. Mehr als 200 ForscherInnen aus über 30 Nationen widmen sich der Aufklärung grundlegender molekularer und zellulärer Vorgänge.

Nun kann ein Team wieder auf ein wichtiges Forschungsergebnis zum Magnetsinn stolz sein: Untersucht wurden Zugvögel, die sich bei Reisen unter anderem am Magnetfeld der Erde orientieren. Nach wie vor war offen, mit welchen Sinnesorganen die Vögel die magnetische Information wahrnehmen.

Entdeckt wurden eisenhaltige Kügelchen in bestimmten Nervenzellen im Innenohr der Vögel.
„Das ist wirklich sehr aufregend“, meint Mattias Lauwers, dem die Entdeckung gelungen ist. „Wir finden diese Eisenkügelchen bei allen untersuchten Vögeln, von der Taube bis zum Strauß, jedoch nicht beim Menschen.“
Die Arbeit "An Iron-Rich Organelle in the Cuticular Plate of Avian Hair Cells" (Lauwers et al.) wurde am 25.4.2013 online im Wissenschaftsjournal Current Biology veröffentlicht.