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IMP-Erfolg bei Erforschung der Erbsubstanz

25.Jänner 2013

Institut in Neu Marx entwickelte neue Technologie

© IMP

WissenschaftlerInnen am Forschungsinstitut für Molekulare Pathologie (IMP) entwickelten eine Methode, die Regulations-Abschnitte der DNA aufspürt und deren Aktivität misst. Hintergrund ist, dass nur ein Bruchteil einer Zelle aus Genen besteht, beim Menschen sind es etwa zwei Prozent. Der Rest ist nicht-kodierende DNA (= genannt „dunkle Materie“). In diesem Teil verstecken sich wichtige Gen-Regulatoren.
Unterstützt vom Europäischen Forschungsrat wurde eine Technologie namens „STARR-seq“ (self-transcribing active regulatory region sequencing) entwickelt. Die neue Methode kombiniert die Leistungsfähigkeit moderner Sequenziergeräte mit dem Bioinformatik-Know-how am IMP. Damit kann nun flächendeckend untersucht werden, wie Gene reguliert werden und wie diese Regulation im Genom verankert ist.
 
„STARR-seq Reports Genome-Wide Quantitative Enhancer Activity Maps Revealing Complex cis-Regulation of Transcription“ erschien am 17.1.2013 online in “Science Express”.